BMM 2025/26 die 5. Runde vom 25.01.26
Unsere 4 Mannschaften hatten heute die Hälfte von Rotation zu Gast. Die Ergebnisse in Kurzform:
3:5;
4½:3½;
3:3;
3:3
Damit hat Rotation einen Brettpunkt mehr nach Hause genommen (13½:14½).
Leider bedeutet das für unsere erste Mannschaft, die erste Niederlage in dieser Saison einstecken zu müssen und die Führung in der Klasse 1.4 abzugeben. Ein Aufstieg ist damit schwerer geworden. Ronald fehlte zur Bestbesetzung.
Zur dritten Mannschaft möchte ich erfreulich festhalten, dass die Jugend (Julien, Konstantin und Bruno) gewinnen konnten. Julien soll bereits nach rund 10 Minuten den ersten Punkt eingestrichen haben. Claus-Peter hat sich rührend um die Küche gekümmert. Danke! Mannschaftsleiter Lothar kam mit gebrochener und operierter Hand, setzte aber aus (Schreibhand). Platz 2 in der Klasse 3.1 wird mit der Punkteteilung wohl nicht zu halten sein.
Für die vierte Mannschaft gilt die letzte Aussage ebenso, nur dass sie in Klasse 3.2 führten. Louis verlor relativ schnell und war traurig. Seinem Vater erging es später nicht besser. Julia erspielte wieder souverän einen vollen Punkt. Alexander siegte bald darauf. Glückwunsch! Ohne den Topscorer Maximilian kämpften sein Bruder Mateo und auch Leandro vorne noch recht lange. Beide Partien endeten wie der Wettkampf in der Punkteteilung.
Das größte Drama des Tages lieferte die zweite. Der Mannschaftsleiter fiel kurzfristig aus (an dieser Stelle alles Gute für Tobi). Frank bekam an Brett 2 einen geschenkten Punkt, weil kein Gegner da war. Das entschied mit über das Endergebnis. Der eigentlich kranke, aber durch den Ausfall reaktivierte Somchay spielte remis. Danke für deinen Einsatz! Martin folgte ihm bald darauf. Unser spielender Schiedsrichter Ottmar musste schon mehr Kraft investieren, um die Hände schütteln zu können. Ebenso erging es Alexey neben ihm. Die genaue Reihenfolge der beendeten Partien kann ich nicht sagen, denn der (heute ausnahmsweise) Berichterstatter spielte selbst noch bis zum Schluss. Jedenfalls siegte Dagobert als einziger und konnte damit die Niederlage von Markus ausgleichen. Dadurch stand es 4:3. Juchu, ein Mannschaftspunkt war sicher, was mich erleichterte. Der Kampf auf meinem Brett wogte hin und her mit Ungenauigkeiten auf beiden Seiten. Um Zug 50 verzichtete ich auf eine Remisschaukel, um einen störenden Bauern zu beseitigen. Das war wohl falsch, denn mein gut spielender Gegner konnte mit Dame und Turm meinen genauso ungeschützten König in Bedrängnis bringen. Das zeigte den Wert der Initiative und ein Freibauer kam zur Umwandlung als zweite Dame. Natürlich war dies für mich an dieser Stelle verloren. Die Umwandlung geschah jedoch ohne Schachgebot. So konnte ich wieder Schach bieten. Dabei passierte meinem Gegner ein Fingerfehler, indem er zu schnell die neue Dame anfasste. Er musste diese nun ziehen und gleichzeitig mein Schachgebot damit parieren, was nur mit Opfer ging. Ich war gerettet. Vor innerer Aufregung (wir hatten beide 5-7 Minuten auf der Uhr) schlug ich aber falsch. So vergab ich den ganzen Punkt, wie mir nach der Partie Henry und Dagobert nachwiesen. Jetzt rettete sich mein Gegner mit Dauerschach und bot nach über 70 Zügen remis, was ich nun annahm. Sorry, Schachfreunde, dass ich bei meiner Partie so ausgeholt habe. Dies hat aber den zweiten Mannschaftspunkt gebracht, worauf ich schon ein wenig stolz bin. Damit verbessert sich die zweite garantiert vom bisherigen 8. Platz in der Klasse 2.2.

